Anspruchsvoll · Gesamtzeit ca. 140 Minuten

Zutatenliste

4 Portionen

Die Einkaufsmengen lassen sich proportional anpassen. Die Zubereitung darunter beschreibt das Grundrezept für 4 Portionen; dort genannte Teilmengen beim Nachkochen entsprechend umrechnen. Formen, Geräte und Garzeiten separat beachten.

Grundrezept für 4 Portionen

  1. 1
    Backofen auf 200 °C Ober- und Unterhitze vorheizen. Gewaschenen, entkernten Kürbis klein würfeln, mit Öl mischen und ungefähr 25 bis 30 Minuten weich rösten. Danach fein zerdrücken und vollständig abkühlen lassen.
  2. 2
    Währenddessen Mehl, Hartweizengrieß, Wasser und einen halben Teelöffel Salz zu einem festen Teig verbinden. Etwa 10 Minuten kneten und anschließend abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.
  3. 3
    Abgekühlten Kürbis mit Ricotta, Hartkäse und Muskat verrühren. Die Füllung soll dick und löffelbar sein. Falls sie sehr feucht ist, kurz in einem feinen Sieb abtropfen lassen.
  4. 4
    Teig in vier Portionen teilen und nacheinander sehr dünn ausrollen. Nicht bearbeitete Stücke abdecken. Auf eine Bahn kleine Teelöffel Füllung mit ungefähr 5 cm Abstand setzen.
  5. 5
    Teig rund um die Füllung sehr sparsam mit Wasser befeuchten. Eine zweite Bahn darüberlegen, die Luft von der Füllung nach außen herausdrücken und die Ränder fest verschließen.
  6. 6
    Ravioli in Quadrate schneiden und die Ränder nochmals kontrollieren. Auf einer leicht bemehlten Fläche nebeneinander ablegen; zunächst ein Probestück formen und garen, wenn du die Teigdicke prüfen möchtest.
  7. 7
    Wasser mit dem übrigen Salz zum sanften Sieden bringen. Ravioli portionsweise etwa 4 bis 6 Minuten garen. Ein Stück aufschneiden und prüfen, ob der Teigrand durchgegart und die Füllung vollständig heiß ist.
  8. 8
    Butter in einer breiten Pfanne schmelzen, gewaschene und getrocknete Salbeiblätter darin schwenken. Ravioli mit einer Schaumkelle herausheben, abtropfen lassen und vorsichtig in der Butter wenden. Sofort servieren.

Die Füllung muss zuerst abkühlen

Warmen Kürbis nicht direkt mit Ricotta mischen und auf dünnen Teig setzen. Plane diese Abkühlphase im Projektablauf ein; währenddessen können Teig und Arbeitsfläche vorbereitet werden. Die Füllung soll kompakt auf dem Löffel bleiben. Eine sehr feuchte Masse macht das saubere Verschließen unnötig schwierig.

Dichte Ränder ohne eingeschlossene Luft

Beginne beim Andrücken unmittelbar neben jedem Füllungshügel und arbeite nach außen. So bleiben weniger Lufttaschen zurück. Es genügt, den Teig leicht zu befeuchten; nasse Ränder werden eher rutschig. Die Kochzeit hängt stark von Teigdicke und Größe ab. Ein einzelnes Probestück ist deshalb ein sinnvoller Teil des Arbeitsablaufs.

Gut zu wissen

  • Nur kleine Teigabschnitte auf einmal füllen, damit die offenen Bahnen nicht austrocknen.
  • Die fertigen Ravioli nicht stapeln; feuchte Stellen können aneinanderkleben.